Am Freitag, 7. Juni, findet österreichweit wieder die "Lange Nacht der Kirchen" statt. Die THEOLOGISCHEN KURSE sind dabei mit einem abwechslungsreichen Programm.
Der frühere Bundespräsident referierte im Rahmen des Spezialkurses "Kirche & Staat in Österreich 1918-2004" und schlug dabei kundig und zugleich kurzweilig einen weiten Bogen der Entwicklung des Staat-Kirche-Verhältnisses seit dem Ende der Monarchie bis in die Gegenwart.
Ganz im Zeichen der künstlerischen sowie der theologischen Annäherung an das Leiden in seinen verschiedenen Ausprägungen stehen die Angebote der AKADEMIE am DOM in der heurigen Fastenzeit bzw. im Frühjahr. Die Angebote reichen von einer außergewöhnlichen Fotoausstellung bis hin zu Begegnungen und Vorträgen zu einem theologischen "heißen Eisen", der Theodizeefrage.
Bei einem Online-Vortrag der AKADEMIE am DOM stellte der Vizepräsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Thomas Söding, fest, dass der Weltsynode noch eine orientierende Theologie fehlt. Kritik aus Wien am deutschen Synodalen Weg "wundert" ihn.
Bei einem Online-Vortrag führte der Historiker Moshe Zimmermann aus, warum er die Zweistaatenlösung als politische Lösung weiterhin präferiert, aber in der Praxis auf ein friedliches Zusammenleben heterogener Gesellschaften in Palästina und Israel setzt. "Derzeit werde ich für solche Aussagen in Israel allerdings ausgelacht."
Der Journalist und Kommentator Paul Lendvai diskutierte auf Einladung der "Akademie am Dom" am Mittwochabend in Wien mit dem Philosophen Hans Schelkshorn unter dem Titel "Nationalismus - Gefahr für Freiheit und Demokratie".
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